Posts mit dem Label Kommunalwahl werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Kommunalwahl werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 24. Mai 2013

Bürger-Bündnisse werden zur Gefahr für etablierte Parteien... (LN-Leserbrief: Eigentümliches Demokratie-Verständnis, 23.04.2013)

Zum LN-Artikel "Bürger-Bündnisse werden zur Gefahr für etablierte Parteien", meinte der LN-Leser Hans-Michael Stolze, Niendorf/Ostsee in einem Leserbrief: "Die einzigen, die zur Gefahr für die etablierten Parteien werden, sind die etablierten Parteien selber..."

Können wir uns dem anschließen?

Keine Alternative... Drittel der Ergebnisse steht schon jetzt fest (LN 14.05., SZ 24.05.2013)

Nachdem die Lübecker Nachrichten bereits am 14. Mai meldeten: "Mancherorts ist die Wahl schon gelaufen", setzte die Segeberger Zeitung heute nach: "Drittel der Ergebnisse steht schon jetzt fest". Gemeint sind damit die Kommunen, in denen nur 1 Partei oder Wählergemeinschaft zur Kommunalwahl antritt. Deren Zahl ist seit der letzten Kommunalwahl 2008 gestiegen, von 25 auf 31. Ein Zeichen für mehr oder weniger Demokratie?

Wie auch immer, in jedem Fall gibt es mindestens 1 Alternative:

1 leerer Stimmzettel ist 1 Stimme für mehr Demokratie,

zumindest als Denkzettel für die Beteiligung der Bevölkerung und Kontrolle der Regierung.

Donnerstag, 23. Mai 2013

Rechtsextreme haben sich angepasst... (LN 23.05.2013)

Rechtsextreme haben sich angepasst. NeoNazis in braun-schwarzen Hemden und Fallschirmspringerstiefel machen sich rar. Stattdessen imitieren sogenannte "Autonome" und "Identitäre" gezielt linke Erscheinungsformen, insbesondere Abzeichen (Antifa-Symbole) und die Mode (Arafat-Tuch). Für Außenstehende sind die Unterschiede oft schwer erkennbar. Zwar sind Thor-Steinar-Artikel gut zuzuordnen, aber in der missbrauchten Sportmarke "CONSDAPLE" erkennen nur Kenner der Szene die "NSDAP".

Rechtsextreme mischen sich  inzwischen ein in die (halb-)öffentlichen (Internet-)Diskussionen, beispielsweise um Kinderschänder und "Kellerkind(er)". Sie haben sogar den Natur- und Umweltschutz für sich als Thema entdeckt.  Selbst die Demokratiebewegung "Wir sind das Volk" haben sie umgenutzt. Für ihre Zwecke haben sie den Slogan beim Deutschen Patentamt als Marke eintragen lassen und treten damit  zur Kommunalwahl-SH 2013 an - in Norderstedt.


mehr zum Thema:
beranet: Beratungsnetzwerk gg Rechtsextremismus SH

Mittwoch, 22. Mai 2013

"Kein Anzeichen für Pressezensur" (SZ 14.05.2013, Leserbrief Oliver Schäfer, Bornhöved)

"Kein Anzeichen für Pressezensur" überschrieb die Segeberger Zeitung am 14.05. den 2. Leserbrief von Oliver Schäfer, Bornhöved. Schäfer erwiderte darin den Leserbrief  von Magret Bonin "Hexenjagd + Zensur im Internet" (SZ. 11.05.)  Zuvor hatte Schäfer gefordert "Bonin ... entfernen" (SZ 10.05.).

Während Schäfer mit seiner Meinung bereits 2x in der Sache "Rote Karten, Demokratie wählen ..." zu Wort gekommen ist, hat die SZ die Antwort auf "Kein Anzeichen für Pressezensur" bislang unterdrückt. Ebenso ist bis heute kein Wort von der gemeinsamen Erklärung der Initiative aus dem "Segeberger Bündnis für Demokratie + Toleranz" in der SZ veröffentlicht worden. Die Lübecker Nachrichten (Segeberger Nachrichten) haben bislang ebenfalls kein Wort zur gemeinsamen Erklärung der Initiative gebracht.

Kein Anzeichen für Pressezensur?

17.05.2013 Gemeinsame Erklärung der Initiative Segeberg bunt

Mit Befremden haben wir die Aufregung um das Segeberger „Bündnis für Demokratie und Toleranz“ zur Kenntnis genommen und nicht wenig gestaunt über den Theaterdonner von Mitgliedern, die wir seit Jahren bei den Bündnisterminen nicht einmal gesehen haben, ausgenommen Alexander Wagner. Interesse oder aktives Mitmachen war auch nicht bei den vom Bündnis initiierten Veranstaltungen zu beobachten, weder bei der angeregten Busfahrt nach Neuengamme, bei der Filmvorführung über Zeitzeugen, bei dem Bericht eines Bündnismitglieds über die Rechte Szene, noch bei der Auschwitzveranstaltung. Zu unserer Kampagne, die man ja kritisieren darf, haben wir folgendes zu erklären:

Die öffentliche Darstellung unserer Kampagne "Demokratie wählen ..." als Wahlboykott ist falsch. Denn wir fordern zum Wählen auf, sogar mit Datumsangabe. Mit jedem Wahlgang unterstützen Wähler/Innen die Demokratie. Das wissen wir. Darum fordern wir aber auch dazu auf, die derzeitigen Stadt-Parteien abzuwählen. Gemeint sind damit die Kandidaten der Rathaus-Parteien und nicht die Kandidaten für den Segeberger Kreistag. Was ist daran undemokratisch?

Die Kampagne "Demokratie wählen..." nutzt keiner radikalen Partei. Denn es gibt keine radikale Partei in der Stadt Bad Segeberg. Die Kampagne "Demokratie wählen..." nutzt in jedem Fall dem Nachdenken - über Demokratie + Toleranz in Bad Segeberg.

Mit großer Sorge beobachten wir die Entwicklung der Kreisstadt Bad Segeberg in den letzten Jahren. Aus einer ehemals netten Kleinstadt wird immer mehr eine großspurige Senioren-Residenz vor den Toren Hamburgs ("Gesundheitsstandort"). Vor allem anderen hat uns das Vorgehen der Stadt gegen das Jugendkulturzentrum "HaK - Hotel am Kalkberg" empört. Denn: "Wer ein Jugendzentrum schließt, schadet der Demokratie!" (Sebastian Edathy, SPD, Vorsitzender vom  NSU-Untersuchungsausschuss im Deutschen Bundestag).

In Bad Segeberg wurde das Jugendkulturzentrum nicht nur geschlossen, sondern nach einer beispiellosen Hetzkampagne gegen die linke HaK-Jugend in eine Wüste verwandelt. Damit wurde nicht nur das Gebäude zerstört, sondern nachhaltig die alternative Jugendkulturszene in der Stadt vernichtet. Denn die hat dort nun keinen Ort, Platz oder (Frei)Raum mehr! Nicht allein die Jusos gründeten das Segeberger „Bündnis für Demokratie und Toleranz“. Mit-Initiator war auch das Jugendkulturzentrum „HaK - Hotel am Kalkberg“.  

Die Kampagne "Demokratie wählen..." will vor allem die linke HaK-Jugend motivieren, zur Wahl zu gehen. Auch wenn für sie derzeit keine der Stadt-Parteien wählbar sein dürfte. Denn welche dieser Parteien hat schon ein neues Jugendkulturzentrum wie das HaK im Programm oder eine neue Skateranlage?

Die Kampagne "Demokratie wählen..." will aber auch ältere Wähler/Innen motivieren, zur Wahl zu gehen. Auch  unter ihnen gibt es viele, die mit den Vorgängen in der Stadt und dem Verhalten der Stadt-Parteien unzufrieden sind. Auch diese Menschen haben eine Stimme, die zählt: "1 Eine Stimme für die Demokratie" - selbst wenn sie ungültige Stimmzettel abgeben.  

Bisher haben sich von den Stadt-Parteien nur die SPD und die Jusos zur Kampagne zu Wort gemeldet. Aber es gab noch eine Reaktion, indirekt: Erstmals beklagte ein Stadtvertreter öffentlich undemokratische Zustände im Rathaus. Jürgen Niemann vom BBS klagte über Alternativlosigkeit und wörtlich "Blindflug", mit dem die Rathausfraktionen, Entscheidungen fällen müssten. Er beschrieb sogar den Versuch des Bürgermeisters, die Kompetenzen der Stadtvertretung zu beschneiden. Schade, dass die Einwohner/Innen der Stadt Segeberg das erst jetzt erfahren.

Die wichtigste Pflicht der Parteien im Parlament (Fraktionen) ist doch die Kontrolle der Regierung. In „nicht öffentlichen Sitzungen“ geht das nicht. Die wichtigste Aufgabe der Parteien ist, an der politischen Willens- und Meinungsbildung der Bevölkerung mitzuwirken. Wo waren da die Parteien der Stadt, als es ums "HaK" ging?

Immerhin hat die Mütter-Initiative für den Erhalt eines Jugendkulturzentrums mehr als 1.800 Unterschriften gesammelt. Selbst wenn davon nur 1.300 gültig gewesen sein sollten, waren das annähernd 10 Prozent der Wähler/Innen. Auch diese Menschen rufen wir zur Wahl auf

Bei der Kommunalwahl 2013 in Bad Segeberg geht es auch um die  Bürgermeisterwahl 2014. Wer die Biografie des derzeitigen Bürgermeisters kennt, weiß, dass er 18 Jahre lang unangefochten die Gemeinde Gettorf "regiert" hat. Wir wollen mit einem "Denkzettel" die Stadt-Parteien daran erinnern, dass sie zumindest einen(e) ebenbürtigen(e) Gegenkandidaten/In im nächsten Jahr aufstellen.
 
Wir glauben, dass mit dieser Kommunalwahl Weichen gestellt werden können - für mehr Demokratie und Toleranz in Bad Segeberg. Daran arbeiten wir konstruktiv. Demokratie ist "Macht auf Zeit". Ein "Bündnis für Demokratie und Toleranz", das eine Kampagne "Demokratie wählen ..." nicht mittragen kann, weil einzelne Bündnispartner davon politische Nachteile befürchten, ist seinen Namen nicht wert.

Wie erhoffen uns von der Kampagne „Demokratie wählen …“ eine höhere Wahlbeteiligung. Denn damit können die Wähler/Innen zeigen, dass ihnen die Demokratie vor Ort wichtiger ist als das Wohl einer Partei.  


Helga Lenze, federführend für die Initiative
„Segeberg bunt" im „Segeberger Bündnis für Demokratie und Toleranz“

Diese Parteien kann ich nicht wählen .... SZ 17.05.2013, Leserbrief Joachim Geppert, Bad Segeberg

„Im vergangenen Jahr führte die neofaschistische NPD in Bad Segeberg zwei Informationstische durch. Gegen diese Hetzveranstaltung wurde von (überwiegend jungen) Antifaschisten, darunter selbstverständlich auch Mitgliedern des „Bündnisses für Demokratie und Toleranz" zahlreich und lautstark protestiert. Die Bad Segeberger SPD, deren Stadtvertreter und die Jusos gehörten nicht zu den Protestierenden, sie hielten sich abseits. Zusammen mit Bürgermeister Schönfeld boten sie Wochenmarktbesuchern Punsch an. Beschämend für eine Partei, deren Mitglieder aktiv gegen Faschismus und Krieg gekämpft haben und dabei zu Tausenden von Faschisten gequält und ermordet wurden.

Aber auch die Mitglieder der anderen Bad Segeberger Parteien haben sich nicht, jedenfalls nicht öffentlich und nicht während des Standes der NPD, gegen deren Politik ausgesprochen.

Seit einigen Jahren veranstalten die Stadt Bad Segeberg, die Jüdische Gemeinde und die Evangelische Kirche am 27. Januar zusammen eine Gedenkveranstaltung. Anlaß ist der „Internationale Gedenktages an den Holocaust". Dieses Jahr fand die Veranstaltung in der Marienkirche statt. Ich habe dort keine Stadtvertreterin, keinen Stadtvertreter gesehen. Auch der Bürgermeister war nicht anwesend. Lediglich die Bürgervorsteherin Altner hielt eine – brave Rede.

War dies nicht der Boykott einer gemeinsamen Veranstaltung? Ich empfand dieses Verhalten „unserer" Vor-Ort-Politiker empörend.

Wie wollen diese Leute unseren Kindern und Enkeln erklären, wozu Fremdenfeindlichkeit und Ausländerhass führt, wenn nicht hier und heute dagegen gekämpft wird? Ich messe Parteien und deren Kandidaten nicht an deren Worten, sondern an ihren Taten. Hierzu gehört für mich an erster Stelle der energische und aktive Widerstand gegen alle Erscheinungen der Intoleranz. Dies habe ich bei allen Parteien, die Vertreter im Stadtparlament haben, in der Vergangenheit vermißt. Leider auch bei der SPD, die jetzt kampagnenartig davon ablenken möchte, daß ihre Politik mit dazu beigetragen hat, daß in Bad Segeberg rechte Kräfte spürbar Aufwind bekommen.

Soll ich deshalb die Wahl boykottieren? Nein, ich gehe zu Wahl! Allerdings werde ich ungültig stimmen. Positive Veränderungen in Richtung mehr Demokratie, Toleranz, Offenheit, Bürgernähe und aktive Beteiligung der Bevölkerung lassen sich in Bad Segeberg offenbar nur so erreichen."

Ein "richtiger" Bahnhof... Forum der KN

Da sammelt der BBS, der Bürgeblock Bad Segeberg, also Unterschriften gg den geplanten Bahnhof (SZ, 22.05.2013). Aber nicht um ihn zu verhindern oder ein Bürgerbegehren zu erwirken. Stattdessen soll auf den Investor eingewirkt werden. Denn man müsse zufrieden sein, dass ein Bauherr überhaupt bereit ist, die Sandpiste in einen befestigten Parkplatz samt Gebäude zu verwandeln. Alles sei besser als der gegenwärtige Zustand. Wer flüstert denn da im Hintergrund?
Die Stadt Bad Segeberg ist Kreisstadt, Kurstadt + KarlMay-Stadt, mit einer Freilichtbühne vor den Toren Hamburgs. Kommen da nicht genug Pendler und Touristen, um für einen "richtigen" Bahnhof interessant zu sein?
"Denk selbst, sonst tun´s andere für Dich!" (Vince Ebert)
http://forum.kn-online.de/newreply  (Error 503, Service Unavailable) 

Donnerstag, 16. Mai 2013

Leserbrief 16.05.2013 LN+SZ Schulzentrum - viel Text zu allem

Gestern erschien nur eine Notiz in der Segeberger Zeitung vom Aufsehen erregend klaren Beschluss im Schulverband für eine gymnasiale Oberstufe am Schulzentrum in Bad Segberg. Heute veröffentlichten beide Lokalzeitungen große Beiträge zum Thema. 

In den Lübecker Nachrichten schafft es der Beschluss sogar auf die Titelseite: "Schulzentrum erhält Chance auf gymnasiale Oberstufe". Michael Stamp von der Segeberger Zeitung füllt  in der Segeberger Zeitung fast die ganze Seite 26: "Emotionale Oberstufen-Debatte", "SPD und BBS weiter skeptisch" und sein Kommentar: "Viel Lärm um nichts". Keiner der Redakteure erkennt allerdings eine große Mehrheit - bei 27 Ja-Stimmen und 11 oder 12 Enthaltungen (die Zahlen differieren). Wie groß muss für die Redakteure denn eine Mehrheit sein, um als "groß" wahrgenommen zu werden?

Wie auch immer, die Berichterstattung ist in beiden Blättern korrekt. Im Kasten "SPD + BBS weiter skeptisch" gibt Michael Stamp auch gut die Erklärungen der einzelnen Schulverbandsvertreter wieder, sowie die ihrer Fraktionen. Mit dabei ist ein erhellendes Zitat von Jens Lichte (SPD): "Bad Segeberg hat ein akzeptables und ausreichendes Angebot an gymnasialen Oberstufen." Gut genug für Bad Segeberg? Mit der Note würden jedem Abiturienten "Qualitätsmängel" bescheinigt.

In seinem Kommentar: "Viel Lärm um nichts" schreibt Stamp dann viel Text zu allem: "Eine Debatte zur Unzeit, ... mit hochgradiger Populismus-Gefahr".  Mehr noch: "Es sei wahltaktisch agiert worden..." Keiner könne mit Sicherheit sagen, welche Auswirkungen die neue Konstellation haben werde. Wer kann das denn  bei anderen Beschlüssen?  So verunsichert können alle hier in Bad Segeberg sagen, die neue Oberstufe an der Gemeinschaftsschule Trappenkamp füllte sich, sobald sie eingerichtet war. Zu Lasten der Gymnasien in Bad Segeberg? Im ganzen Land füllen sich gymnasiale Oberstufen. Ist dadurch irgendwo ein Gymnasium gefährdet?.

Die SPD kannte das Thema. Wahltaktisch hätte sie das durchaus nutzen können - wie die Landes-SPD. Wenn die SPD hier in Bad Segeberg einen Sonderweg geht, muss sie sich auch der Verantwortung stellen. Das ist nun mal so, in einer Demokratie. Ist das nicht gut so?

Mit ganz großer Sicherheit hat das Schulzentrum Bad Segeberg nun eine gute Chance auf eine gymnasiale Oberstufe, auch wenn das Bildungsministerium das letzte Wort hat. Insofern war das "Lärm um alles", was Bad Segeberg braucht. Denn "Kinder sind unsere Zukunft". Eine gymnasiale Oberstufe am Schulzentrum gehört notwendig dazu. Warum kann der Kommentator Michael Stamp das nicht erkennen?



Dienstag, 7. Mai 2013


Tarnlisten zur Kommunalwahl

Kiel (Korrespondenz), 20.04.13: Für einen flächendeckenden Antritt bei den Kommunalwahlen am 26. Mai reichen die Ressourcen der faschistischen NPD in Schleswig-Holstein nicht mehr aus. Sie muss sich auf wenige Städte wie Neumünster oder Pinneberg konzentrieren, in anderen Kreisen treten die Faschisten auf Tarnlisten an...

in Kiel die "Wahlalternative Kieler Bürger" (WaKB). 
im Kreis "Herzogtum Lauenburg" die "Rechtsstaatliche Liga" (RL)
in Norderstedt "Wir sind das Volk" (WSDV)

Rechtpopulisten undercover in allen Parteien .


Eine Initiative aus dem Segeberger Bündnis für Demokratie + Toleranz ("SE-bunt") hat  zur Kommunalwahl 2013 in Bad Segeberg am 30. April 2013 die Kampagne gestartet:

"Demokratie wählen - Stadt-Parteien abwählen"
Hintergrund ist die Erkenntnis, dass in Bad Segeberg derzeit fast keine der etablierten Stadt-Parteien (BBS, CDU, FDP, Grüne, SPD) wählbar ist. Denn diese sind mit ihren Fraktionen in der Stadtvertretung ihrer Pflicht zur Kontrolle der "Regierung Bürgermeister Schönfeld" nur unzureichend nachgekommen.

Darüberhinaus haben die Stadt-Parteien ihre wichtigste Aufgabe vernachlässigt, die Mitwirkung an der Meinungs- und Willensbildung der Bevölkerung. Daher ermutigt die Initiative, bei der Kommunalwahl ungültige Stimmzettel für die Kandidaten in der Stadt Bad Segeberg abzugeben - und damit:

1 Stimme für die Demokratie in Bad Segeberg...
1 "Denkzettel" für zukünftige Stadt-Demokraten
.

Ich wähle die Demokratie...