Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers
vom 18. April 2015
Der „Marsch des Lebens“ führte auch durch Neumünster und das Umland. Gedacht wurde den KZ-Opfern, die 1945 auf Todesmärschen umkamen.
In einer Schweigeminute vor dem Rathaus gedachten die Teilnehmer der Opfer.
(Foto: Bury)
vom 18. April 2015
Der „Marsch des Lebens“ führte auch durch Neumünster und das Umland. Gedacht wurde den KZ-Opfern, die 1945 auf Todesmärschen umkamen.
In einer Schweigeminute vor dem Rathaus gedachten die Teilnehmer der Opfer.
(Foto: Bury)
Neumünster | Es war die erste Veranstaltung dieser Art in Neumünster – und die Resonanz war groß: Unter der Beteiligung von etwa 150 Menschen fand gestern der „Marsch des Lebens“ statt. Die Bewegung existiert seit 2007 europaweit und will als Gedenk- und Versöhnungsmarsch ein lebendiges Denkmal für die Menschen sein, die kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs von der Schutzstaffel (SS) der Nazis auf sogenannte Todesmärsche geschickt wurden. Der „Marsch des Lebens“ geht dabei die Leidensroute von Hamburg nach Kiel noch einmal ab. „Wir wollen den Opfern die Ehre erweisen. Auf diese Weise ist meines Wissens dieser Weg noch nicht gewürdigt worden“, erklärte Michael Dierks, einer der Organisatoren.

