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Freitag, 24. Mai 2013

Kein Anzeichen von Pressezensur ... (SZ Leserbrief Oliver Schäfer, Bornhöved )

Obwohl der SZ-Leser bereits am 14.05. kein Anzeichen von Pressezensur erkennen konnte, ist die gemeinsame Erklärung der Initiative SE-bunt aus dem "Segeberger Bündnis für Demokratie+Toleranz" vom 17.05 bis heute in keiner Lokalzeitung (LN + SZ) erschienen. In der Erklärung geht es um die Kampagne "Demokratie wählen..." Offenbar ist das Thema für die beiden Lokalzeitungen zu abstrakt.

Stattdessen veröffentlichten beide einen ausführlichen Beitrag zur Unterschriftenaktion vom BBS, Bürgerblock Bad Segeberg, und das schon zum 2. Mal innerhalb einer Woche. Der BBS sammelt derzeit Unterschriften gg den Bauplan des neuen Bahnhofs. Das soll nur ein kleines Einkaufszentrum mit Fahrkartenschalter werden, ohne ausreichenden Stellplatz für Pendler und Taxis.

Das Sammeln der Unterschriften ist sicher bürgernah, aber die Berichterstattung darüber in der Ortspresse und das Totschweigen der gemeinsamen Erklärung der Initiative SE-bunt:
Kein Anzeichen von Pressezensur?

Donnerstag, 23. Mai 2013

Ein "richtiger" Bahnhof... (Forum der KN)

Da sammelt der BBS also Unterschriften gg den geplanten Bahnhof (SZ, 22.05.2013). Aber nicht um ihn zu verhindern oder ein Bürgerbegehern zu erwirken. Stattdessen soll auf den Investor eingewirkt werden. Denn man müsse zufrieden sein, dass ein Bauherr überhaupt bereit ist, die Sandpiste in einen befestigten Parkplatz samt Gebäude zu verwandeln. Alles sei besser als der gegenwärtige Zustand. Wer flüstert denn da im Hintergrund?

Die Stadt Bad Segeberg ist Kreisstadt, Kurstadt + KarlMay-Stadt, mit einer Freilichtbühne vor den Toren Hamburgs. Kommen da nicht genug Pendler und Touristen, um für einen "richtigen" Bahnhof interessant zu sein?

"Denk selbst, sonst tun´s andere für Dich!" (Vince Ebert)

SZ: Unterschriften gg Bahnhof
  

Mittwoch, 22. Mai 2013

Ein "richtiger" Bahnhof... Forum der KN

Da sammelt der BBS, der Bürgeblock Bad Segeberg, also Unterschriften gg den geplanten Bahnhof (SZ, 22.05.2013). Aber nicht um ihn zu verhindern oder ein Bürgerbegehren zu erwirken. Stattdessen soll auf den Investor eingewirkt werden. Denn man müsse zufrieden sein, dass ein Bauherr überhaupt bereit ist, die Sandpiste in einen befestigten Parkplatz samt Gebäude zu verwandeln. Alles sei besser als der gegenwärtige Zustand. Wer flüstert denn da im Hintergrund?
Die Stadt Bad Segeberg ist Kreisstadt, Kurstadt + KarlMay-Stadt, mit einer Freilichtbühne vor den Toren Hamburgs. Kommen da nicht genug Pendler und Touristen, um für einen "richtigen" Bahnhof interessant zu sein?
"Denk selbst, sonst tun´s andere für Dich!" (Vince Ebert)
http://forum.kn-online.de/newreply  (Error 503, Service Unavailable) 

Donnerstag, 16. Mai 2013

gerade gefunden - in der BBS-Twitterbox vom 15.05.2013:
"...heute wurde wieder ein richtiges Jugendzentrum in der Mühle eröffnet..." (BBS-Segeberg@BBS_Segeberg)

ein "richtiges" Jugendzentrum für ca. 200.000€/J.


nachdem das "falsche" Jugend(kultur)zentrum "HaK - Hotel am Kalkberg" platt gemacht worden ist.
Das  war nämlich keines, wenigstens sagen das "alle" in Bad Segeberg, wenigstens die "Rechten", und die müssen ja wissen, wie ein "rechtes/richtiges" Jugendzentrum geht. Und das HaK kostete zu wenig - nämlich nix (sofern die Stadt wie beim Freilichttheater eine Problemlösung gesucht und gefunden hätte) Und was nix kostet ist auch nix wert. Das sagen auch "alle". Darum hat die Stadt für die Wüstenbildung auch noch mehr als 40.000€ draufgezahlt. Hat Peter Maffay schon sein nunmehr renoviertes Wohnzimmer besichtigt?
Jedenfalls eröffnete die Stadt nun ein "richtige" Jugendzentrum und das sogar klammheimlich - unter Ausschluss der Öffentlichkeit, ohne  öffentliche Pressemitteilung und öffentliche Einladung. Nur für geladene Gäste! Wollten die etwa  im Hinterzimmer mit BGM Schönfeld kiffen? Bislang sind dort - öffentlich bekannt - nur Nikotin + Alkohol verboten.

Donnerstag, 9. Mai 2013

Stadtpolitik "im Blindflug"  - Renovierung der Stadtvertretung(LN+SZ, 04.05.2013)

Rechtzeitig zur Kommunalwahl hat der BBS, der Bürgerblock Bad Segeberg, Anstoß an den Zuständen in Bad Segeberg genommen.  Stadtvertreter Jürgen Niemann forderte nun öffentlich eine "Renovierung der Stadtvertretung", interessantere und informativere Sitzungen im Rathaus. "Es seien schließlich kaum noch interessierte Einwohner zu finden" Gleichzeitig beklagte Jürgen Niemann den "Blindflug", mit dem die Stadtvertretung oft ihre Beschlüsse fassen müsse. Denn aus der Stadtverwaltung würden oft seitenlange Unterlagen erst kurz vor oder auch während der Sitzung verteilt. "Häufig werde die Stadtvertretung dann auch noch unter Termindruck gesetzt. Dadurch fühlten sich die Kommunalpolitiker, als "Spielball von Verwaltung und Bürgermeister Schönfeld". In dem Zusammenhang erfährt die von dieser Ehrlichkeit überraschte Öffentlichkeit auch noch, dass die Stadtverwaltung versucht hatte,  die Beschluss-Kompetenz der Stadtvertretung zu beschneiden.  Offenbar wollte BGM Schönfeld den kleinen beratenden Ausschüssen die endgültige Beschluss-Kompetenz übertragen lassen. Damit ist er aber nicht durchgekommen. Dafür versucht er nun die Einwohnerfragezeit "anzupassen".

(SZ "Rote Karten...", 04.05.2013)