Posts mit dem Label Jugendzentrum werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Jugendzentrum werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 19. Mai 2015

multikulti: Reden, Freunde treffen, Fußball spielen - JuZ, B. Bramstedt

 
Alltag im Jugendzentrum


Von Jann Roolfs


Muammar Erdem (links) und Erwin Blok spielen im Jugendzentrum gerne eine Partie Schach.


Ein Tresen, ein paar Hocker davor, Tische und Stühle im überschaubaren Raum. Pizza und Apfelschorle kosten zusammen im Angebot einen Euro, die Wände sind tiefrot gemalt mit geschwungener Kante auf halber Höhe, ein arabisches Sprichwort darüber. Fenster und Eingangstür gehen zum Bleeck, eine Hintertür führt tiefer in das Haus hinein. Es ist das Bad Bramstedter Jugendzentrum, kurz: Juz.

Am Montagnachmittag ist freie Öffnungszeit. Tischkicker, Billard, Lounge oder der Raum vorne laden ein zum Klönen und Spielen. „Sitzen, Reden, Fußball, Basketball“, damit beschäftigt sich der 14-jährige Yasin Kaya, wenn er hier ist; meistens an den offenen Tagen montags, dienstags und mittwochs. „Ich langweile mich einfach“, darum kommt er her. Beim Reden geht es manchmal auch um die berufliche Zukunft des Siebtklässlers. Er will Tischler werden.

Freitag, 24. Mai 2013

Jugendbeirat: Nachwuchspolitiker stellen realistische Forderungen ... Skateranlage, (LN 24.05.2013)

In einem großen Artikel kommt heute der neue Kinder- und Jugendbeirat von Bad Segeberg in den Lübecker Nachrichten zu Wort. Der stellte nun realistische Forderungen an die Politik. Deshalb sollte die den Jugendbeirat ernst nehmen. Wichtig ist ihm eine Skateranlage, möglichst auf dem Gelände des Schulzentrums. Ist die da nicht schon längst vom Tisch? Jetzt heißt es plötzlich, die sei im Projekt "Quartier Südstadt" enthalten.

Wie auch immer, eine weitere Forderung sind Angebote für über 16-Jährige, abends nach 19h und an Wochenenden. Genau das hatte die GEWOS-Analyse schon 2010 bemängelt. Dem Jugendbeirat schwebt nun eine Jugendkneipe oder Cafe vor, "gern auch betreut". Svenja und Jessica erklären dazu, "Ein Raum zum Treffen und Klonen", wie im Sommer auf der Backofenwiese. Werden sie da auch betreut?

Außerdem fordern der Jugendbeirat kostenlose Busfahrkarten zu den Grundschulen, und eine Ferienbetreuung während der Schulferien. Dazu verweisen er auf die Offene Ganztagsschule. "Denn die Schulgebäude stehen dann leer".

Das Krippen- und KiTa-Angebot der Stadt findet der neue Jugendbeirat gut, auch den Umzug vom Jugendtreff in die Mühle. Er meint: "Wenn es nun noch weitere Angebote für Jugendliche gäbe, wären wir zufrieden".

Alte Feuerwache ... (LN+SZ, 24.05.) Jugendzentrum Mühle (LN+SZ 16.05.2013)

Nach der Polizei, die dort zuvor noch üben durfte, rollte gestern der Abrissbagger zur "alten Feuerwache". Der machte nun den ehemaligen Jugendtreff im Zentrum von Bad Segeberg platt. Der Jugendtreff ist jetzt nur noch ein Haufen Schutt. Stattdessen ist am 15.5. die "alte Mühle" als "Jugendzentrum" neu eröffnet worden - angemietet nebenan von Möbel Kraft.  Kosten ca 200.000€/Jahr. Gut so?

Wie auch immer, "die Angebote werden schon jetzt richtig gut angenommen", meinte Tobias Kleine (Soz.päd.) bei der "Eröffnungsparty...". Offenbar von "Promis", denn von denen waren mehr im Bild und im Kleingedruckten als von irgendwelchen Jugendlichen. Lediglich Nils Cohrt, (ehemals im Jugendbeirat) gab zu Bedenken: "Ein Ort für Jugendliche über 18 Jahre fehlt in Bad Segeberg immer noch!"

Dabei hatte die GEWOS-Analyse  2010 bereits das Fehlen eines weiteren Ortes für junge Menschen in Bad Segeberg bemängelt - eine kleine Disco, Club oder Kneipe. Das war bevor das Jugendkulturzentrum HaK - Hotel am Kalkberg platt gemacht wurde (2012). Fehlen da nicht inzwischen 2 Orte für Jugendliche? Und das für die Altersgruppe zwischen 16 und 25 Jahren? Die dürfen nämlich rauchen und Alkohol trinken, aber nicht in der "neuen", "alten Mühle".

Der "Papa" (BGM Schönfeld)  hat´s verboten. Danke!

Donnerstag, 16. Mai 2013

gerade gefunden - in der BBS-Twitterbox vom 15.05.2013:
"...heute wurde wieder ein richtiges Jugendzentrum in der Mühle eröffnet..." (BBS-Segeberg@BBS_Segeberg)

ein "richtiges" Jugendzentrum für ca. 200.000€/J.


nachdem das "falsche" Jugend(kultur)zentrum "HaK - Hotel am Kalkberg" platt gemacht worden ist.
Das  war nämlich keines, wenigstens sagen das "alle" in Bad Segeberg, wenigstens die "Rechten", und die müssen ja wissen, wie ein "rechtes/richtiges" Jugendzentrum geht. Und das HaK kostete zu wenig - nämlich nix (sofern die Stadt wie beim Freilichttheater eine Problemlösung gesucht und gefunden hätte) Und was nix kostet ist auch nix wert. Das sagen auch "alle". Darum hat die Stadt für die Wüstenbildung auch noch mehr als 40.000€ draufgezahlt. Hat Peter Maffay schon sein nunmehr renoviertes Wohnzimmer besichtigt?
Jedenfalls eröffnete die Stadt nun ein "richtige" Jugendzentrum und das sogar klammheimlich - unter Ausschluss der Öffentlichkeit, ohne  öffentliche Pressemitteilung und öffentliche Einladung. Nur für geladene Gäste! Wollten die etwa  im Hinterzimmer mit BGM Schönfeld kiffen? Bislang sind dort - öffentlich bekannt - nur Nikotin + Alkohol verboten.