... für ein buntes Segeberg, bunt statt braun: "Die bunten Blumen machen den Garten, nicht der braune Zaun."
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Samstag, 26. Januar 2019
Umfrage: Was verbinden Sie mit dem 27.Januar?
Anlässlich des Holocaust-Gedenktages fragt das Segeberger Bündnis nach:
"Was verbinden Sie mit dem 27. Januar?"
Samstag, 26.Januar 2019
ab 11h
vorm 1Welt-Café
Die Umfrage ist eine Kooperation mit Radio Bad Segeberg.
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Montag, 10. Februar 2014
Holocaust im Unterricht: Weltweit große Unterschiede - DIE WELT
Der Holocaust steht zwar in den meisten Schulen weltweit auf dem Lehrplan - allerdings gibt es im internationalen Vergleich große Unterschiede bei Darstellung und Einordnung des millionenfachen Mordes an den Juden im Schulunterricht. Dies geht aus ersten Ergebnissen einer Studie des Braunschweiger Georg-Eckert-Instituts in Zusammenarbeit mit der UNESCO hervor, die auf einer Konferenz der UN-Kulturorganisation zum Holocaust-Gedenktag in Paris vorgestellt wurde.
Demnach spielt der Holocaust in den Schulbüchern der westlichen Staaten eine zentrale Rolle. In Staaten wie China und Ruanda hingegen wird er nur als Vergleichsmaßstab in Darstellungen örtlicher Völkermorde erwähnt. Schulbuchautoren in Indien, die der hindu-nationalistischen Bharatiya Janata Party (BJP) nahestehen, erwähnen der Studie zufolge den Holocaust nicht und preisen sogar die "kompromisslosen nationalen Ideale" der Nationalsozialisten...
Holocaust-im-Unterricht
Demnach spielt der Holocaust in den Schulbüchern der westlichen Staaten eine zentrale Rolle. In Staaten wie China und Ruanda hingegen wird er nur als Vergleichsmaßstab in Darstellungen örtlicher Völkermorde erwähnt. Schulbuchautoren in Indien, die der hindu-nationalistischen Bharatiya Janata Party (BJP) nahestehen, erwähnen der Studie zufolge den Holocaust nicht und preisen sogar die "kompromisslosen nationalen Ideale" der Nationalsozialisten...
Holocaust-im-Unterricht
Mittwoch, 22. Mai 2013
Diese Parteien kann ich nicht wählen .... SZ 17.05.2013, Leserbrief Joachim Geppert, Bad Segeberg
„Im vergangenen Jahr führte die neofaschistische NPD in Bad Segeberg zwei Informationstische durch. Gegen diese Hetzveranstaltung wurde von (überwiegend jungen) Antifaschisten, darunter selbstverständlich auch Mitgliedern des „Bündnisses für Demokratie und Toleranz" zahlreich und lautstark protestiert. Die Bad Segeberger SPD, deren Stadtvertreter und die Jusos gehörten nicht zu den Protestierenden, sie hielten sich abseits. Zusammen mit Bürgermeister Schönfeld boten sie Wochenmarktbesuchern Punsch an. Beschämend für eine Partei, deren Mitglieder aktiv gegen Faschismus und Krieg gekämpft haben und dabei zu Tausenden von Faschisten gequält und ermordet wurden.
Aber auch die Mitglieder der anderen Bad Segeberger Parteien haben sich nicht, jedenfalls nicht öffentlich und nicht während des Standes der NPD, gegen deren Politik ausgesprochen.
Seit einigen Jahren veranstalten die Stadt Bad Segeberg, die Jüdische Gemeinde und die Evangelische Kirche am 27. Januar zusammen eine Gedenkveranstaltung. Anlaß ist der „Internationale Gedenktages an den Holocaust". Dieses Jahr fand die Veranstaltung in der Marienkirche statt. Ich habe dort keine Stadtvertreterin, keinen Stadtvertreter gesehen. Auch der Bürgermeister war nicht anwesend. Lediglich die Bürgervorsteherin Altner hielt eine – brave Rede.
War dies nicht der Boykott einer gemeinsamen Veranstaltung? Ich empfand dieses Verhalten „unserer" Vor-Ort-Politiker empörend.
Wie wollen diese Leute unseren Kindern und Enkeln erklären, wozu Fremdenfeindlichkeit und Ausländerhass führt, wenn nicht hier und heute dagegen gekämpft wird? Ich messe Parteien und deren Kandidaten nicht an deren Worten, sondern an ihren Taten. Hierzu gehört für mich an erster Stelle der energische und aktive Widerstand gegen alle Erscheinungen der Intoleranz. Dies habe ich bei allen Parteien, die Vertreter im Stadtparlament haben, in der Vergangenheit vermißt. Leider auch bei der SPD, die jetzt kampagnenartig davon ablenken möchte, daß ihre Politik mit dazu beigetragen hat, daß in Bad Segeberg rechte Kräfte spürbar Aufwind bekommen.
Soll ich deshalb die Wahl boykottieren? Nein, ich gehe zu Wahl! Allerdings werde ich ungültig stimmen. Positive Veränderungen in Richtung mehr Demokratie, Toleranz, Offenheit, Bürgernähe und aktive Beteiligung der Bevölkerung lassen sich in Bad Segeberg offenbar nur so erreichen."
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