Samstag, 2. Mai 2015

Leeza Lorenz - Kreis verstärkt Förderung der Asylbewerber


Leeza Lorenz, gebürtige Irakerin, koordiniert künftig die freiwilligen Helfer im Kreis. Foto  pks
Von Patricia König


Der Kreis Segeberg verstärkt seine Bemühungen, neuen Asylbewerbern das Einleben zu erleichtern. Sprachkurse sollen gefördert und die ehrenamtlichen Kräfte besser koordiniert werden. Über mögliche neue Hilfen bei der Jobvermittlung von Asylbewerbern wird im Kreissozialausschuss noch diskutiert.

Sonntag, 26. April 2015

Kreuzkirche HUlz - Benefizveranstaltung für Flüchtlinge

Henstedt-Ulzburg. Eine außergewöhnliche Benefizveranstaltung zugunsten der Ausbildung von Flüchtlingen findet am Sonntag, 26. April, ab 18 Uhr in der Kreuzkirche (Hamburger Straße 30) statt. Unter dem Motto „Wir. alle gemeinsam!“ möchte die Kreismusikschule Segeberg mit der Kirchengemeinde und der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte auf die Probleme aufmerksam machen.

Auf dem Programm stehen Beiträge von diversen Musikern aus Henstedt-Ulzburg und Umgebung, eine Ausstellung mit Zeichnungen und Fotografien von Menschen aus Afghanistan, Syrien und dem Iran sowie Texte, gelesen von Menschen aus verschiedenen Ländern. Auch die Bürgermeister aus Henstedt-Ulzburg und Bad Bramstedt, Stefan Bauer und Hans-Jürgen Kütbach, engagieren sich mit eigenen Lesungen.

In der Pause werden Getränke und Snacks für den guten Zwecks verkauft. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Sonntag, 19. April 2015

"Marsch des Lebens": 150 Menschen liefen die Todesstrecke | shz.de

 
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers
 vom 18. April 2015

Der „Marsch des Lebens“ führte auch durch Neumünster und das Umland. Gedacht wurde den KZ-Opfern, die 1945 auf Todesmärschen umkamen.
 

In einer Schweigeminute vor dem Rathaus gedachten die Teilnehmer der Opfer.
(Foto: Bury)

Neumünster | Es war die erste Veranstaltung dieser Art in Neumünster – und die Resonanz war groß: Unter der Beteiligung von etwa 150 Menschen fand gestern der „Marsch des Lebens“ statt. Die Bewegung existiert seit 2007 europaweit und will als Gedenk- und Versöhnungsmarsch ein lebendiges Denkmal für die Menschen sein, die kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs von der Schutzstaffel (SS) der Nazis auf sogenannte Todesmärsche geschickt wurden. Der „Marsch des Lebens“ geht dabei die Leidensroute von Hamburg nach Kiel noch einmal ab. „Wir wollen den Opfern die Ehre erweisen. Auf diese Weise ist meines Wissens dieser Weg noch nicht gewürdigt worden“, erklärte Michael Dierks, einer der Organisatoren.