Mittwoch, 3. Juni 2015

Schackendorf: Neues Heim für Asylbewerber

Kreis saniert Unterkunft bei Schackendorf für 1,9 Millionen Euro – Bis zu 200 Plätze für Flüchtlinge denkbar

© Gerrit Sponholz 

Manfred Brona von der Todesfelder Firma LHAT Anlagentechnik hilft beim Entkernen der Kreisgemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber bei Schackendorf.

Kreis Segeberg. Der Kreis baut seine Gemeinschaftsunterkunft bei Schackendorf um. Die Kapazität könnte auf bis zu 200 Plätze mehr als verdoppelt werden. Die vom Land betreute Unterkunft in der ehemaligen Kaserne in Boostedt nahm derweil ihren Betrieb auf. Derzeit befinden sich in Boostedt 320 Asylbewerber, sagt Rolf Meenen, Leiter der Ausländerbehörde des Kreises. In diesem Jahr werden dort bis zu 350 Flüchtlinge Platz finden, nach weiteren Umbauten ab 2016 sogar 500 Menschen. Weitere 1550 neue Flüchtlinge muss der Kreis in diesem Jahr selbst unterbringen – oder an die Gemeinden und Städte im Kreisgebiet gleich weitervermitteln: Denn die Kreisgemeinschaftsunterkunft in Schackendorf wird erst Anfang 2016 bezugsfertig.

Susanne Strehl fragt: "Wer übersetzt ehrenamtlich?" - in Kisdorf

Kisdorf. Bei der Flüchtlings- und Asylbewerberbetreuung ist das Amt Kisdorf nach wie vor sehr auf ehrenamtliche Hilfe angewiesen. Amtskoordinatorin Susanne Strehl ist auf der Suche nach Mitbürgern, die Albanisch oder Serbisch sprechen. Als Dolmetscher oder Übersetzer können die ehrenamtlichen Helfer Flüchtlingen die Verständigung bei Arztbesuchen oder in Behörden erleichtern. „Wir könnten den Menschen viel besser helfen. Vor allem im Krankheitsfall und bei Schwangerschaft ist eine gute Verständigung wichtig“, weiß Susanne Strehl. Wer Lust und Zeit hat, ein paar Stunden zu helfen, kann sich bei Susanne Strehl (E-Mail: susannestrehl @ gmx.de oder mobil 0171 - 4499896) melden.

Dienstag, 2. Juni 2015

BBZ, "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage"

 
Luftballons stiegen gestern Vormittag am Berufsbildungszentrum in Bad Segeberg in den Himmel, um auf angehängten Kärtchen die Botschaft „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ weiterzutragen. 
 
© Petra stöver