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Dienstag, 14. Mai 2013

"Kein Anzeichen für Pressezensur" überschrieb die Segeberger Zeitung heute den 2. Leserbrief von Oliver Schäfer, Bornhöved. Schäfer erwidert damit den Leserbrief "Hexenjagd + Zensur im Internet" von Magret Bonin (SZ, 11.05.)

Schäfer erkennt also "kein Anzeichen von Pressezensur". Dazu erinnert er an die erkleckliche Anzahl von Leserbriefen, die  Bonin in der Vergangenheit habe plazieren können. Offenbar ist ihm nicht aufgefallen, dass in den letzten 2 Jahren von Bonin kaum noch Leserbriefe lokal plaziert wurden.  Bonin wird aber immer noch mit Leserbriefen aus der Zeit von vor 2011 in Verbindung gebracht, positiv, (auch als "Akkordleserbriefschreiber" von Thorsten Beck (SZ). Wo waren denn die "Akkorde"? :-))

Offenbar haben die Leserbriefe gewirkt - auch bei Oliver Schäfer.

In der Sache "Zensur im Internet" verrät Schäfer schönes Insiderwissen vom Segeberger Bündnis für Demokratie+Toleranz - ohne Mitglied zu sein. Es ist richtig, der SPD-Ortsvorsitzende Dirk Wehrmann hat dem Domain-Inhaber rechtliche Schritte angedroht, falls die SPD Bad Segeberg mit der Kampagne "Demokratie wählen..."  in Verbindung gebracht wird. Aber der Domain-Inhaber ist der SPD-Genosse + JuSo-Landeschef Alexander Wagner. Und der macht darum die Homepage vom Bündnis dicht?  Bonin fragt: "Für wie dumm halten die die Leute eigentlich?" "Für ziemlich, für ziemlich!"?
(Bonin bezieht sich dabei auf Henri Nannen (Stern) in einem legendären Fernsehduell 1970 mit Gerhard Löwenthal (zdf-Magazin))

In der Sache "reihenweise Austritte" sind Bonin offiziell nur der Austritt der SPD Bad Segeberg (Dirk Wehrmann), der JuSos Segeberg (Alexander Wagner) und der vom DGB (Rudolf G. Beeth) bekannt. Der Verein für Jugend+Kulturarbeit im Kreis Segeberg (Dieter Fiesinger) lässt die Mitgliedschaft "ruhen". Beide Herren - Beeth und Fiesinger - haben ihre Entscheidung allein getroffen - ohne Anhörung der Initiative "SE-bunt" aus dem Bündnis, die die Kampagne "Demokratie wählen..." gestartet hat.  Verstehen die das unter Demokratie und einen "fairen Prozess"?

Wie auch immer, wenn das Segeberger Bündnis für Demokratie+Toleranz wirklich breit angelegt wäre, könnte dann eine einzige Partei es zum Bröckeln oder Platzen bringen? Denn dafür ist nicht die Initiative "SE-bunt" verantwortlich. Bonin sagt dazu: "Wir wählen die Demokratie..."  - und ganz sicher nicht nur die SPD.

Samstag, 11. Mai 2013

Gewerkschaft tritt aus Bündnis aus...

Die SZ meldet heute, der Kreisvorsitzende des DGB, Rudolf   G. Beeth,  habe den Austritt aus dem "Segeberger Bündnis für Demokratie + Toleranz" erklärt, eine Reaktion auf die  Kampagne "Demokratie wählen..." Dabei bestätigt Beeth, dass es sich bei der Kampagne nicht um einen Alleingang von Magret Bonin handelt. Stattdessen schreibt er von einem Alleingang einiger "Mitglieder". Gleichzeitig unterstellt er den "AlleingängerInnen", irre(geleitet) im Namen der Deutschen Gewerkschaftsbewegung Unsinn zu verbreiten. Wann und wo hat Rudolf G. Beeth denn den Namen der Gewerkschaften in der Kampagne gesehen? Hat er nicht verstanden, dass die Demokratie verpflichtet, sich zu engagieren - gern auch unprofessionell? Wann war denn der Kreisvorsitzende Rudolf G. Beeth - oder einer seiner Delegierten - zuletzt beim Treffen im Bündnis? Und was ist an dem Aufruf
"Stadt-Parteien abwählen" undemokratischer als an dem Aufruf: "SPD wählen, jetzt"?