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Mittwoch, 14. Oktober 2015

Wieso Rücktritt? Angela Merkel liegt in der Flüchtlingskrise richtig - die Kritik ist falsch. Kommentar von Michael Wollny

 
Angela Merkel erlebt aktuell wohl die unbequemste Zeit ihrer Kanzlerschaft  © imago/Christian Thiel

Ein Kommentar von Michael Wollny
Aktualisiert am 14. Oktober 2015, 10:42 Uhr

Angela Merkel ist eine Meisterin des Machterhalts. Sie pflegt einen eigenwilligen Politikstil, aus dem Kritiker mit "merkeln" sogar ein eigenes Verb ableiten. Trotz bemerkenswerter Umfragewerte musste man in all den Jahren in den Chor der Begeisterten nicht einstimmen und Angela Merkel gut finden. Doch mit der Flüchtlingskrise hat sich etwas geändert. "Dunkeldeutschland" fordert den Rücktritt der Kanzlerin, aus den eigenen Reihen wird Merkel angezählt. Und genau deshalb überdenkt ein Kritiker jetzt seine Kritik.

Donnerstag, 6. August 2015

Anja Reschke: "Die Hetzer sind in der Minderheit"

"Mund aufmachen, Haltung zeigen!"
Im Internet wird die Hetze gegen Flüchtlinge immer aggressiver. Jeder müsse jetzt Haltung zeigen und den Hassschreibern zeigen, dass die Gesellschaft das nicht akzeptiert, meint Anja Reschke. extern 

Donnerstag, 9. Mai 2013

"Ein Aufruf zum Wahlboykott sorgt in der Bad Segeberger Kommunalpolitik für einigen Wirbel" (am 04.05.2013  auf der Titelseite der Segeberger Zeitung, von Michael Stamp)

"Rote Karten, Protest im Rathaus, Eklat um streitbare Segebergerin"(auf Seite 28, dick gedruckt)
Offenbar reichte der Eklat nicht aus, um damit ins Internet zu kommen. Denn da fehlt der Artikel, obwohl "die halbe Stadtvertretung beim Auftritt von Magret Bonin den Bürgersaal" verlassen hatte. Sicher hätten einige LeserInnen dazu gern Kommentare abgegeben.

Im Rathaus wollte Magret Bonin  diesmal wissen, was Bildungministerin Wara Wende damit gemeint habe, Behauptungen von BGM Schönfeld zu G9-Oberstufen in SH seien "falsch und entbehrten jeder Grundlage" (LN 23.04.) Die Frage ging an BGM Schönfeld, der eine schriftliche Antwort zusagte.

Außerdem fragte Magret Bonin die Bürgervorsteherin Ingrid Altner (CDU), warum die Stadtvertretung Niederschriften von Sitzungen genehmige, in der ihre Fragen bzw die darauf erfolgten Antworten öfters mal falsch, teilweise falsch oder gar nicht wiedergegeben würden. So hatte sie wiederholt feststellen müssen, dass die zugesagten schriftlichen Antworten nicht in der nächsten Sitzung der Stadtvertretung öffentlich gemacht wurden - entgegen der Geschäftsordnung der Stadtvertretung. BGM Schönfeld hatte darauf in der Sitzung am 26. März geantwortet, die Geschäftsordnung gelte für die Stadtvertretung. Er sei aber der Bürgermeister und als Bürgermeister angefragt worden. Diese Frage und die Antwort darauf fehlte in der Niederschrift. Bürgervorsteherin Ingrid Altner bat zukünftig vor Genehmigung der Niederschrift informiert zu werden.

Und BGM Schönfeld überlegt nun, die Einwohnerfragezeit anzupassen. So will er die Stadtvertretung davor schützen, dass 1-2 Querulanten deren Arbeit lahmlege.

Gehört es zu den Aufgaben eines Bürgermeisters, die Stadtvertretung vor Fragen von BürgerInnen zu schützen?