Donnerstag, 14. Dezember 2017

Bundeswehr in Kirchen? Wir sagen NEIN!

Auf Einladung der Segeberger Lions und in Kooperation der Kirchengemeinde sowie des Förderkreises Kirchenmusik gab das Marinemusikkorps Kiel am 14.12. ein Weihnachtskonzert in der Marienkirche. "SE-bunt" nahm dies zum Anlass nachzufragen + "Nein" zu sagen. Bei dem Flash-Mob vor der Marienkirche konnten in einer halben Stunde noch 90 Flyer dazu verteilt werden - obwohl die Kirche zuvor schon vollbesetzt war.
 
Flyertext:  "Alle Jahre wieder" zur Weihnachtszeit kommt die Bundeswehr mit ihren Musikcorps in viele Kirchen. Was würde Jesus dazu sagen? Vor 2000Jahren sagte er: "Lass das Schwert stecken!" Er selbst lebte die Botschaft: „Lieber Opfer als Täter!“ Er trieb sogar Händler+Geldwechsler aus dem Tempel. Wie kann er da mit der Bundeswehr in Kirchen einverstanden sein?

Auf dem Internationalen Friedenskongress in Ramstein 2017 warnte Eugen Drewermann vor der Verharmlosung der Bundeswehr. Ein Soldat tue, was ein Soldat tun muss: gehorchen und töten auf Befehl. Den Bemühungen der Bundeswehr, sich in der Mitte der Gesellschaft einzunisten, müsse widersprochen werden. Krieg sei nie ein Handwerk, wofür in Kirchen, Schulen, Arbeitsämtern oder Internet („Abenteuerspielplatz“ Mali) geworben werden dürfe. Denn bei den "Gottesurteilen" der Schlachtfelder siege niemals Gott oder die Kultur, sondern immer die Unkultur, der Stärkere, das Faustrecht - nie aber das (Menschen)Recht.

Darum sagen wir "Nein" zur Bundeswehr in Kirchen. Du/Sie auch?

Donnerstag, 23. November 2017

SE-bunt Treffen 7.Dez. 2017 "Willkommen bei Freunden"

Statt zur öffentlichen Diskussionrunde in der "Olive" trifft sich das Segeberger Bündnis am 7.Dezember, 18h intern bei Freunden in Bahrenhof.
Zur Einstimmung auf die weihnachtliche Friedensbotschaft:

Eugen Drewermann, Ramstein 2017 

Freitag, 10. November 2017

Gedenken an die Pogrome des 9. November 1938

Quelle: Foto: Vogt



Jüdische Gemeinde und Stadt Bad Segeberg legten Kränze auf dem Gelände der ehemaligen Synagoge nieder.




Mit einem Appell für Wachsamkeit und die Verteidigung demokratischer Werte wurde am Donnerstag auf dem Gelände der ehemaligen Bad Segeberger Synagoge der Opfer der nationalsozialistischen Pogrome vom 9. November 1938 gedacht.

„Wir dürfen nicht vergessen, was damals geschehen ist, und müssen immer wieder davon lernen und wachsam bleiben“, mahnte Bürgervorsteherin Ingrid Alter..."

Für Stephan Aaron Weckwerth von der Jüdischen Gemeinde Bad Segeberg ist das Gedenken an den 9. November 1938 in diesem Jahr ein Besonderes. Er verwies auf den Einzug der Rechtspopulisten in den Bundestag, „Nationalismus, Tabubruch und die Aufhebung unseres Wertekonsens.

Das Segeberger Bündnis schloss sich dem an und forderte "Nationalismus raus aus den Köpfen! Frenssen-Weg unbenennen!"

LN Reichpogromnacht 9.11.