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Montag, 4. November 2019

"Segeberg bleibt bunt" - Demo am 9.11.19, 13h


Nach Rückkehr aus dem Knast mobilisiert in Bad Segeberg ein stadtbekannter NeoNazi sein altes Netzwerk: "Aryan Circle" (neudeutsch). Außerdem versucht er, Jugendliche dafür anzuwerben. Zeitgleich kam es schon zu Drohungen und Übergriffe - auf Andersdenkende. Dagegen hat sich die Initiative "Segeberg bleibt bunt" gebildet. Diese ruft am 9.11. zur Demo auf, ab 13h an der Volksbank.

Zum Gedenken an die Reichspogromnacht am 9.11.1938 und die Verfolgten, Vertriebenen und Getöteten der NaziZeit wird es zuvor ab 11h Ansprachen im Bürgersaal geben. Anschließend werden Kränze am Standort der ehemaligen Synagoge in der Kirchstraße niedergelegt.


Das Segebergerg Bündnis "SE-bunt"  bespricht die Aktionen am 7.11., ab 19h im Familienzentrum, Falckenburger Str. 92 (Südstadadt). Gäste sind herzlich willkommen!

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KN/SZ: Demo am Jahrestag
LN: Große Demo

Montag, 5. November 2018

9. November - Schicksalstag der Deutschen?

Wie üblich gedenkt die Stadt Bad SE mit der jüdische Gemeinde am 9.11. um 11h am Platz der ehemaligen Synagoge in der Kirchstr. der Opfer der NS-Zeit. Das Segeberger Bündnis erinnert in dem Zusammenhang an die Zweifel, die der Name Gustav Frenssen weckt. Frenssen bereitete mit seinen Büchern der NAZI-Ideologie den Boden und ebenete damit Hitler den Weg.

Eine Umbennenung des Gustav-Frenssen-Weges ist daher seit Jahren im Gespräch, ergebnislos. SE-bunt bleibt aber dran, an dem Thema.

Freitag, 10. November 2017

Gedenken an die Pogrome des 9. November 1938

Quelle: Foto: Vogt



Jüdische Gemeinde und Stadt Bad Segeberg legten Kränze auf dem Gelände der ehemaligen Synagoge nieder.




Mit einem Appell für Wachsamkeit und die Verteidigung demokratischer Werte wurde am Donnerstag auf dem Gelände der ehemaligen Bad Segeberger Synagoge der Opfer der nationalsozialistischen Pogrome vom 9. November 1938 gedacht.

„Wir dürfen nicht vergessen, was damals geschehen ist, und müssen immer wieder davon lernen und wachsam bleiben“, mahnte Bürgervorsteherin Ingrid Alter..."

Für Stephan Aaron Weckwerth von der Jüdischen Gemeinde Bad Segeberg ist das Gedenken an den 9. November 1938 in diesem Jahr ein Besonderes. Er verwies auf den Einzug der Rechtspopulisten in den Bundestag, „Nationalismus, Tabubruch und die Aufhebung unseres Wertekonsens.

Das Segeberger Bündnis schloss sich dem an und forderte "Nationalismus raus aus den Köpfen! Frenssen-Weg unbenennen!"

LN Reichpogromnacht 9.11.