Samstag, 6. Juni 2015

Erfolgsstory Boostedt - Wie haben die Flüchtlinge Boostedt verändert?

In Lübeck soll eine Erstaufnahme gebaut werden. Im Segebergischen war im April Eröffnung. Befürchtungen haben sich nicht bewahrheitet.

© Fotos: Wolfgang Maxwitat
06.06.2015 18:10 Uhr

Getränke kaufen, ein paar Nüsse: Jemal Sherabi (22, l.) und Mohammed Ahmed (27) in Boostedt. In der 4600-Einwohner-Gemeinde gehören die Flüchtlinge längst dazu.

„Man muss etwas dafür tun, dass es gut läuft.“ Hartmut König, Bürgermeister

Nützen: Helferkreis für Flüchtlinge formiert sich

Weil Asylbewerber in Nützen isoliert leben, will ihnen ein Freiwilligenteam helfen – Weitere Unterstützer gesucht

© Isabelle Pantel 

Der Einladung zum ersten Informationsgespräch für angehende Flüchtlingshelfer folgten an die 20 Nützener Bürger. Zu den Hauptinitiatoren des Unterstützerkreises zählte Olaf Ammermann (rechts), der bei der Versammlung die Ziele der Gruppe vorstellte. Auch zwei Flüchtlinge (daneben) stellten sich vor. Sie wünschten sich vor allem Kontakt zu Einheimischen und Hilfe beim Deutsch lernen.

Donnerstag, 4. Juni 2015

„Widerspruch – meine Daten sind nichts für die Bundeswehr"

Info-VA in Koop. mit DFG-VK/Oldesloe
04.06.15 - 19h „Olive", Bad SE,
Referent Detlef Mielke

Rekrutierungsbemühungen der Bundeswehr und Widerspruchsmöglichkeiten

Um genügend Soldat*innen zu rekrutieren verstärkt die Bundeswehr ihre Werbeanstrengungen. Siebzehnjährige mit deutscher Staatsangehörigkeit, sowohl männlich wie auch weiblich, erhalten Werbebriefe. Die Gemeindeverwaltungen verschicken Briefe mit Werbeblättchen für Uniformberufe. In dem Anschreiben für diese Briefe wird den Jugendlichen mitgeteilt, dass ihre Daten an die Bundeswehr übermittelt werden, es sei denn sie legten innerhalb einer bestimmten Frist Widerspruch ein. Hintergründe zu diesen Briefen, die vor Aussetzung der Wehrpflicht im Jahre 2011 „Erfassung" hießen, sowie Widerspruchsmöglichkeiten werden erläutert.