
Von Patricia König
Abdulla Mehmud und Heide Sanati erzählen im Film über ihr Schicksal und standen dem Publikum für Fragen zur Verfügung. Foto pks
Boostedt. Bedrücktes Schweigen herrschte bei den rund 90 Zuschauern im Hof Lübbe. Die Boostedter Bürger hatten gerade den Film von Dorothea Carl „Persona non data“ gesehen, in dem 14 Flüchtlinge eindrucksvoll über ihre Flucht aus der Heimat und ihr weiteres Schicksal in Deutschland erzählen. Mit im Plenum saßen am Mittwochabend zwei der ehemaligen Flüchtlinge, die schon vor über 30 Jahren auf Irrwegen nach Deutschland gekommen waren: Die Perserin Heide Sanati floh vor dem Schah-Regime und vor ihrem Mann aus der Heimat, der Iraner Abdulla Mehmud flüchtete nach einem Giftgasangriff vor den Truppen Saddam Husseins.