Kiel. In Schleswig-Holstein kommt es aller Voraussicht nach noch einmal zu einem Auschwitz-Prozess. Die Generalstaatsanwaltschaft des Landes hat beim Landgericht Kiel Anklage gegen eine 91-jährige ehemalige SS-Helferin erhoben. (Von Wolfram Hammer, 21.09.2015 23:41 Uhr)
Die Frau soll heute in Neumünster leben. Fast zwei Jahre lang haben die Staatsanwälte im Norden gegen die heute 91-Jährige ermittelt. Sie werfen ihr Beihilfe zum Mord in 260.000 Fällen vor. Sie soll zwischen April und Juli 1944 im Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau als Funkerin der Kommandantur den Tätern und Gehilfen bei der systematischen Ermordung aus Europa verschleppter Juden geholfen haben, heißt es in der Erklärung des Generalstaatsanwaltes.
Die Frau soll heute in Neumünster leben. Fast zwei Jahre lang haben die Staatsanwälte im Norden gegen die heute 91-Jährige ermittelt. Sie werfen ihr Beihilfe zum Mord in 260.000 Fällen vor. Sie soll zwischen April und Juli 1944 im Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau als Funkerin der Kommandantur den Tätern und Gehilfen bei der systematischen Ermordung aus Europa verschleppter Juden geholfen haben, heißt es in der Erklärung des Generalstaatsanwaltes.